Eine Safari in Afrika war schon während meiner Schulzeit ein großer Traum von mir. Einmal im Leben wollte ich das unbedingt hautnah miterleben. Im vergangenen Sommer war es endlich soweit. Mein Mann und ich buchten eine Reise nach Südafrika und haben mit dem Unternehmen Jenman African Safaris eine solche Tour zum Krüger Nationalpark durchgeführt.
Für mich als Tierliebhaberin war die Reise in diesen Park etwas ganz Besonderes. Vor allem unter Vierbeinern fühle ich mich sehr wohl. Es war eine Freude, die Elefanten bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten. Vor den Büffeln und Raubtieren hatte ich den größten Respekt. Dennoch war es ein unbeschreiblich schönes Gefühl, diese Tiere aus nächster Umgebung zu betrachten. Selbstverständlich haben wir uns an den Rat unseres Reiseleiters gehalten und uns den Tieren nicht allzu sehr genähert. Uns ist schon bewusst, dass ein wildes Tier auch tatsächlich ein wildes Tier ist selbst wenn die Einheimischen den Umgang mit ihnen gewohnt sind. Im Krüger Nationalpark haben mehr als 500 Vogelarten ihre Heimat gefunden. Es war sehr interessant, die Fakten über einzelne Gattungen aufgezählt zu bekommen. Mir war vorher nicht bewusst, dass es zwischen manchen sich scheinbar ähnelnden Arten dermaßen große Unterschiede gibt. Das war eine Biologie-Lehrstunde wie aus dem Bilderbuch.
Untergebracht waren wir übrigens in einem privaten Reservat, weil uns ein wenig Bequemlichkeit doch sehr am Herzen lag und wir nicht komplett darauf verzichten wollten. Die Gastfreundlichkeit der Einheimischen ließ keinesfalls zu wünschen übrig, und allein schon wegen der Delikatessen der afrikanischen Küche empfehle ich jedem Reiseliebhaber, zumindest einmal im Leben einen Urlaub auf diesem Kontinent zu verbringen.
Bildnachweis: Carl-Ernst Stahnke - pixelio.de